Wärmebrücken

Wärmebrücke

Sorgfältige Planung ist wichtig

Wärmebrücken treten an allen Stellen eines Gebäudes auf, an denen der Wärme­durchgang eines einzelnen Bauteils durch Unterbrechnung, Überlagerung, Begrenzung oder ähnliches gestört wird. Das ist grundsätzlich an allen Ecken und Kanten des Hauses und an jeder Fenster- oder Türöffnung der Fall. Wärmebrücken sind also physikalisch gesehen unvermeidbar. Muss man sie deswegen nicht beachten?

Zwei Punkte beachten

Dennoch gehört die sorgfältige Planung und Ausführung der Wärmebrücken zu den wichtigsten Aufgaben beim Neubau und bei der Sanierung. Bedenken Sie insbesondere zwei Gesichtspunkte:

1. Die Oberflächentemperatur

Im Einflussbereich von Wärmebrücken findet ein erhöhter Wärmeabfluss aus dem Innenraum statt. An dieser Stelle ist die Temperatur der Wand oder Decke niedriger - die Oberfläche fühlt sich kalt an. Deshalb wird die Wärmebrücke umgangssprachlich auch oft "Kältebrücke" genannt.

Wenn bei einer falsch ausgeführten Wärmebrücke die Oberflächentemperatur wesentlich niedriger ist als die der übrigen Bauteile, können in besonderen Fällen sogar Tauwasserausfall und Schimmelbildung auftreten.

Bei einer Sanierung von Bauteilen, also bei der Wärmedämmung von Wänden und Dächern, beim Einbau von neuen Fenstern usw. muss zusätzlich beachtet werden, dass Wärmebrücken um so stärker ins Gewicht fallen, je besser die angrenzenden Bauteile gedämmt sind. Wer hier nicht aufpasst, kann sich mit einer bisher harmlosen Wärmebrücke durch die Sanierung Schimmel ins Haus holen. Das lässt sich aber alles lösen. Die Planung, Berechnung und Ausführung von Wärmebrücken erfordert deshalb besondere Aufmerksamkeit. Ich mache das gerne für Sie.

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2. Der Wärmeverlust

Der zusätzliche Wärmeverlust durch Wärmebrücken muss auch bei der energetischen Berechnung berücksichtigt werden. Beim Energieausweis genauso wie beim EnEV-Nachweis oder dem Nachweis für ein KfW-Effizienzhaus. Dafür sind drei Möglichkeiten vorgesehen.

Der einfachste Weg ist ein pauschaler Ansatz des Wärmeverlustes durch die Wärmebrücken. Das ist bei älteren Gebäuden und Sanierungen oft auch die günstigste Möglichkeit. Bei besonders gut gedämmten Häusern und Effizienzhäusern führt diese Methode jedoch dazu, dass der Wärmeverlust der Bauteile in der Berechnung um 15% bis teilweise 70% schlechter angesetzt wird, als er tatsächlich ist.

Wenn die Wärmebrücken des Hauses nach festgelegten Normvorgaben ausgeführt werden, dann ist es auch zulässig, nur den halben pauschalen Wert für den Wärmebrückenverlust anzurechnen. Das ist Möglickeit Zwei.

Die dritte Art ist die Simulation und echte Berechnung des zusätzlichen Wärmeverlustes, der durch die Wärmebrücken entsteht. Nur mit dieser Berechnung kann der Wert tatsächlich festgestellt und im Nachweis berücksichtigt werden. Allerdings ist diese Art die aufwändigste. Bei gut gedämmten Häusern ist das oft jedoch die einzige Möglichkeit, besonders gut geförderte Effizienzhäuser wie das Effizienzhaus 55, 40 oder sogar 40+ zu erreichen. Ich mache das gerne für Sie.

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Bernd A. Brendel

Diplom-Ingenieur (FH) - Architekt BYAK
Verantwortlicher Sachverständiger nach § 2 ZVEnEV
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